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Der perfekte Moment

Glücklich werden … aber wie?

Der perfekte Moment in deinem Leben. Wartest du noch drauf oder hast du ihn schon entdeckt? Wenn nicht, gebe ich dir in diesem Beitrag einen Tipp, wo du ihn vielleicht findest.

Wer möchte nicht den perfekten Moment erleben, wer möchte nicht glücklich sein? Bei dieser Frage werden wohl die wenigsten Menschen den Finger heben. Doch warum ist es dann nicht jeder, wenn es doch alle wollen? Natürlich führt jeder ein individuelles Leben. Alle tragen ihr Päckchen mit sich herum, haben unterschiedliche Vorlieben und Vorstellung davon, was zufrieden macht. Es gibt also kein Patentrezept zum Glücklichsein.

Das „Wenn-Dann-Ding“

Schauen wir uns einmal an, woran es häufig liegt, dass wir nach etwas suchen und darüber vergessen, was wir schon haben. Ich bezeichne dieses Phänomen  gerne  als das „Wenn-Dann-Ding“. Es tritt in zwei Erscheinungsformen auf: in der positiven (die jedoch keineswegs so positiv ist, wie sie klingt) und in der negativen Ausführung.

Bei der positiven Variante fiebern wir einem bestimmten Ziel oder Ereignis entgegen, von dem wir uns versprechen: Wenn wir das erreicht haben, dann ist alles gut, dann sind wir glücklich. Wenn wir diese Prüfung bestanden habe, dann werden wir glücklich sein. Wenn wir das neue iPhone haben, dann werden wir glücklich sein. Wenn wir endlich Urlaub haben, ja, dann ist er bestimmt da, der perfekte Moment.

Leider ist es häufig so, dass wir uns damit erstens auf dem Weg dorthin kaum eine Chance lassen, Glück zu empfinden, da wir davon ausgehen, dass wir das erst erhalten, wenn die gewünschte Situation eintritt. Und zweitens, dass wir, wenn es dann soweit ist, vergessen, uns darüber zu freuen. Verpassen, den Augenblick zu genießen und das erreichte Ziel stattdessen abhaken, um nach dem nächsten zu gieren, weil der Augenblick völligen Glücks sich nicht automatisch eingestellt hat. Bei der negativen Variante erwarten wir das Glück, wenn ein Problem oder eine Sorge abgestellt beziehungsweise gelöst wurde. Hier liegt die gleiche Grundhaltung vor, nur andersherum.

Eine Sache des Fokus

Kehren wir noch einmal zum Urlaub zurück und nehmen der Einfachheit halber an, wir haben eine Pauschalreise in den Süden gebucht. Das ganze Jahr freuen wir uns darauf – endlich ist es soweit!

Puuh, Koffer packen ist ganz schön nervig! Wenn ich erst am Flughafen bin, dann geht’s mir gut.

Puuh, ist das eine Schlange beim Boarding! Wenn ich erst im Flugzeug auf meinem Platz sitze, dann ist alles okay.

Puuh, diese Klimaanlage! Es ist verdammt kalt hier oben. Wenn ich nachher im Bus bin, wird es bestimmt besser.

Puuh, wie viele Hotels will der Bus noch anfahren, bis meins dran ist? War ja klar, dass ich die Letzte bin.

Puuh, sind wir spät dran! Wenn ich komme, ist das Buffet bestimmt leergefegt.

Mensch, aus den Zimmern auf der anderen Seite, hat man aber eine bessere Sicht aufs Meer!

Die Situation ist ein bisschen überspitzt dargestellt, aber ich glaube du weißt, was ich meine. Der Fokus liegt nicht auf den schönen Dingen, obwohl auch die immer um uns sind und obwohl wir uns so auf die Reise gefreut haben.

Er liegt nicht auf meinem neuen Kleid, das ich in den Koffer lege, sondern aufs nervige Kofferpacken.

Nicht auf der Familie, die neben mir zum Zeitvertreib ein lustiges Quatsch-Quiz macht, das die Kinder zum Lachen bringt, sondern auf der langen Schlange beim Boarding.

Nicht auf dem freundlichen Sitznachbarn im Flieger, der mir seine Jacke anbietet, sondern auf der Kälte.

Nicht auf der schönen Landschaft während der Busfahrt, sondern darauf, dass erst andere Gäste abgeladen werden.

Nicht auf der Vorfreude aufs Essen, sondern auf der Sorge, dass nichts mehr da sein könnte.

Nicht auf dem schönen Meerblick, sondern darauf, dass andere vielleicht einen noch besseren haben.

Wann ist die richtige Zeit fürs Glück gekommen?

Ziele sind gut und wichtig. Sie motivieren uns, vorwärts zu gehen und treiben uns an. Aber wir sollten unser Glück nicht darauf projizieren, uns nicht davon abhängig machen. Das macht uns blind für das, was wir haben. Es macht uns blind für den Moment, den wir gerade erleben. Das Glück finden wir nicht in der Zukunft, denn die gibt es noch gar nicht. Wir finden es auch nicht in der Vergangenheit, denn die ist vorbei. Wir finden es nur in der Gegenwart.

Indem wir uns Dinge, die wir bereits bekommen und erreicht haben, bewusst vor Augen führen und heute wertschätzen. Indem wir für das, was wir haben, heute dankbar sind, statt den Blick auf das zu lenken, was uns fehlt oder was andere haben. Indem wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, was heute stattfindet – nicht auf das, was gestern war oder morgen sein wird und dabei das heute verpassen.

Natürlich sind Vergangenheit und Zukunft ebenfalls wichtige Teile unseres Lebens. Die Vergangenheit bringt uns die Erfahrung, um unsere Zukunft zu planen und weitere Ziele zu erreichen. Aber leben, lieben, sehen und fühlen, das können wir nur heute, im Hier und Jetzt.

Die „Schöne-Dinge-Liste“

Das Wissen um die Hintergründe des „Wenn-Dann-Dings“ ist das eine, die Umsetzung das andere – leider fällt sie nicht vom Himmel. Die gute Nachricht ist, dass alles eine Sache der Übung ist. Mehr Bewusstsein dafür können wir zum Beispiel mit einer „Schöne-Dinge-Liste“ erlangen. Ich habe ebenfalls eine und sie hilft mir, mich immer wieder daran zu erinnern, wo ich mein Glück suchen muss, wenn ich es einmal verloren habe.

Auf deine Liste schreibst du alles, was dir persönlich Freude macht – woran du Spaß hast. Das können Tätigkeiten sein, Unternehmungen oder was auch immer. Wichtig ist, dass es kleinere und größere Dinge sind, schließlich haben wir nicht immer gleich viel Zeit im Alltag. Nun legst du für dich einen Zeitrahmen fest, in dem du mindestens einen Punkt der Liste umsetzt. Jede Woche einen oder alle zwei Wochen einen? Das bleibt dir und deinen zeitlichen Rahmenbedingungen überlassen. Wichtig ist, dass du es beibehältst und regelmäßig machst, damit es immer präsent bleibt. Natürlich kann es auch öfter der gleiche Punkt sein – die Hauptsache ist, du freust dich darauf und machst ihn gern. Achte drauf, dass du das, was du dann tust, absolut bewusst machst. Schau auf alles, was es mit sich bringt, und darauf, wie du dich dabei fühlst.

Mit der „Schöne-Dinge-Liste“ verbinden sich die Zeitebenen deines Lebens zu einem Ganzen. Durch die Erfahrung der Vergangenheit weißt du, was du gerne magst. Du freust dich darauf, etwas davon in der Zukunft umzusetzen und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dann lebst du den Moment und fühlst mit etwas Übung das Glück der schönen Dinge – regelmäßig, immer wieder, statt nur für einen „perfekten“ Moment.

Glück, Zufriedenheit und Selbstschutz bilden eine Einheit

Du fragst dich, was Glück, Zufriedenheit und perfekte Momente mit unserem zentralen Thema Selbstschutz zu tun haben? Eine ganze Menge! Denn geht es uns gut, strahlen wir genau das aus. Wir wirken selbstbewusster, was uns aus der Opferrolle holt und damit auch aus dem Fokus potentieller Täter.

#perfektermoment #glück #zufriedenheit #motivation

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2018-08-16T22:36:03+00:00August 12th, 2018|Motivation: Glaub an Dich!|0 Comments

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