Nonverbale Kommunikation / Körpersprache: Wozu sie taugt und warum wir sie nutzen sollten

Das Video wird nach deinem Klick von YouTube geladen und abgespielt. Dazu baut dein Browser eine Verbindung zu den YouTube-Servern auf. Ab diesem Zeitpunkt gilt die Datenschutzerklärung von Google. Hier findest du die Datenschutzerklärung meiner Website.

Körpersprache / Nonverbale Kommunikation

Wortlose Signale senden und lesen

Wie wichtig ist unsere Körpersprache? Können wir sie auch zu unserem Schutz einsetzen? Kann sie uns aus unangenehmen Situationen helfen und taugt sie vielleicht sogar dazu, unseren Zielen in allen Lebenslagen näherzukommen? Sicher ist: Sie kann uns bei all diesen Dingen zumindest sehr unterstützen.

Es gibt unzählige Studien zum Thema „Nonverbale Kommunikation“ und deren Bedeutsamkeit. Die Bekannteste ist wohl die von Albert Mehrabian, einem iranisch-amerikanischen Psychologen, aus dem Jahr 1971. Sie behauptet, dass unglaubliche 93 Prozent der Kommunikation ohne Worte abläuft. Das Allensbach-Institut wartet immerhin noch mit 81 Prozent auf. Hören wir so etwas, ohne uns mit diesen Studien auseinanderzusetzen, werden wir vielleicht skeptisch. Denn ganz ehrlich: Schaue ich mir im Fernsehen ein Drama auf schwedisch an, verstehe ich keine 93 oder 81 Prozent von dem, was dort passiert. Doch darum geht es auch gar nicht. Denn die Aussagekraft solcher Studien bezieht sich auf Situationen, in denen die Sprache unserer Worte und die unseres Körpers nicht im Einklang sind.

In unverfänglichen Momenten haben wir unsere Körpersprache meist intuitiv im Griff. Sage ich meinem Kind, dass ich es lieb habe, wende ich mich ihm automatisch zu und lächele dabei – weder drehe ich mich weg, noch runzele ich die Stirn oder schreie es an. Bilden Wort und Körper aber einen Gegensatz, dann ist es tatsächlich so, das über 80 % der Menschen der Körpersprache glauben und nicht dem, was wir sagen – je nach Ausprägung der Widersprüchlichkeit, dürfte es sogar noch mehr sein.

Was ist nonverbale Kommunikation?

Was genau verstehen wir unter nonverbaler Kommunikation? Die Gestik (Hände und Füße, Arme und Beine), unsere Mimik, Körperhaltung, Stimme, der Blick und auch das Distanzverhalten spielt eine wichtige Rolle. Es gibt Basisemotionen, die jeder auf der Welt versteht. Das sind Wut, Überraschung, Angst, Trauer, Ekel, Freude und Verachtung. Darüber hinaus existieren viele kulturelle Unterschiede. Was in einem Land als normal angesehen wird, kann in einem anderen bereits eine Beleidigung sein.

Auch unsere Optik und unsere Umgebung verrät viel über uns als Mensch. Wie richten wir die Wohnung ein, welche Kleidung tragen wir, wie stylen wir unsere Haare, welchen Klingelton hat unser Smartphone, ist der Schreibtisch aufgeräumt oder ein Chaos? Ebenfalls interessante Aspekte, über die es sich nachzudenken lohnt.

Der Fokus meines Blogs liegt auf der Sicherheit und dem Selbstschutz. Ich beschäftige mich dementsprechend hauptsächlich mit Situationen, in denen wir mit anderen Menschen direkt interagieren. Nehme Augenblicke unter die Lupe, in denen es wichtig ist, wie wir rüberkommen und was die Signale unseres Gegenübers uns ohne Worte sagen. Das ist nicht nur in Notsituationen bei der Selbstbehauptung ein großes Thema, sondern auch, wenn ihr mit eurem Partner diskutiert oder dem Chef eine Gehaltserhöhung aus dem Kreuz leiern wollt. Es zahlt sich also aus, sich etwas damit zu beschäftigen. Denn lassen wir unseren ganzen Körper richtig sprechen, haben wir bessere Chancen, unangenehme Menschen auf Abstand zu halten und angenehme Ziele zu erreichen.

Buchtipps

„Menschen lesen: Ein FBI-Agent erklärt, wie man Körpersprache entschlüsselt“ (*) von Joe Navarro
„Gestik, Mimik & Haltung: Sicher Auftreten, Menschen gewinnen“ (*) von Monika Matschnig

(*) Anzeige des Werbepartners Amazon -> Datenschutzerklärung

#körpersprache #nonverbalekommunikation

Disclaimer

Ich erstelle die Inhalte meiner Beiträge sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen. Sie sollen dir Hinweise und Denkanstöße für deinen Schutz und deine Sicherheit bieten. Rechtliche Normen können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern und einige Dinge sind auch Auslegungs- und Ansichtssache. Ich kann für die Funktionsweise und Wirkung der vorgestellten Hilfsmittel, Techniken und Tipps keine Gewähr übernehmen und keine rechtssichere Beratung leisten.

Wenn du mich und meine Arbeit unterstützen möchtest, freue ich mich sehr über eine Kaffee-Spende ❤☕

[newsletter2go]
2018-07-27T17:38:27+00:00Januar 14th, 2018|Selbstschutz durch Körpersprache|2 Comments

2 Comments

  1. Eliana April 24, 2018 at 12:15 pm - Reply

    Hallo Zusammen,

    aus welcher Studie und welchem Jahr des Allensbach Instituts kommen diese Ergebnisse? Danke für eine schnelle Antwort 🙂

    LG

    • TaraRiedman Mai 8, 2018 at 9:06 am - Reply

      Hallo Eliana,

      puuh, aus welchem Jahr, kann ich dir gar nicht sagen. Sie ist schon älter, findet sich aber in vielfältiger Sachliteratur wieder. Die Aussagekraft der bezieht sich, wie schon im Beitrag erwähnt, auf Situationen, in denen die Sprache unserer Worte und die unseres Körpers nicht im Einklang sind. In unverfänglichen Situationen, haben wir unsere Körpersprache meist intuitiv im Griff. Sage ich meinem Kind, dass ich es lieb habe, wende ich mich ihm automatisch zu, lächele dabei und drehe mich weder weg noch schreie es an. Bilden Wort und Körper aber einen Gegensatz, dann glaubt ein Großteil der Menschen eher unserer Körpersprache und nicht dem, was wir sagen.

      Liebe Grüße
      Tara

.Dein Kommentar