Blog2021-06-24T15:34:41+02:00

Liebes Leben, wir müssen reden …

Ein Blog für alle, die das Leben verstehen möchten und Antworten auf die Herausforderungen des Alltags suchen.

Liebes Leben, wir müssen reden …

Ein Blog für alle, die das Leben verstehen möchten und Antworten auf die Herausforderungen des Alltags suchen.

Fragst du dich auch, warum Menschen, Situationen und Gefühle manchmal so sind, wie sie sind? Wieso deine Wünsche oft auf der Strecke bleiben, es Hindernisse vom Himmel regnet und du deine Ziele einfach nicht erreichst? Mich haben diese Umstände jedenfalls lange verfolgt. Ich sah damals mehr Sackgassen als freie Straßen, schob Gott und der Welt die Schuld dafür in die Schuhe und habe mich (in angemessenem Maße) selbst bemitleidet. Bis ich eines Tages in der S-Bahn auf eine Zugbegleiterin traf.

Die Tür zum Leben steht dir offen, doch hindurchgehen musst du selbst

Möchtest du durch diese Tür gehen und bleibst trotzdem davor stehen? Lass uns gemeinsam herausfinden, was dich abhält. Foto: adobestock.com / markoaliaksandr

Zwei Leben, zwei Blickwinkel

Nun sollte ich vorab vielleicht erwähnen, dass S-Bahn-Fahrten nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählen, dementsprechend bescheiden war es um meine Laune an diesem besagten Tag bestellt. Die Abteile erschienen mir zu voll, aber einige der blau gemusterten Doppelsitze waren noch frei, also suchte ich mir einen Gangplatz aus. Auf den Sitzen am Fenster bekomme ich regelmäßig Beklemmungen, wenn sich jemand neben mich setzt und damit einkesselt – wie du merkst, bin ich manchmal leicht neurotisch unterwegs. Gerade als ich mein Buch aus der Tasche geholt und es aufgeschlagen hatte, hörte ich plötzlich eine junge Frau lautstark fluchen. Sie saß ein paar Reihen weiter mit dem Rücken zu mir und vor ihr stand eine Zugbegleiterin, die trotz der wüsten Beschimpfungen verständnisvoll dreinblickte. Das Gespräch dauerte nur wenige Minuten und obwohl die Dame sich in dessen Verlauf einigermaßen beruhigte, bestand der Abschied lediglich aus einem abfälligen Schnauben. Die Zugbegleiterin dagegen nickte ihr freundlich zu und machte sich auf den Weg in meine Richtung. An meinem Platz angekommen, bat sie mich um meinen Fahrschein, den ich ihr zügig aushändigte. Ich zögerte, doch musste sie einfach fragen, wie sie in der vorangegangenen Situation so ruhig bleiben konnte. Mir war beim bloßen Anblick der Szene ehrlich gesagt schon der Kamm geschwollen.

Buntes Leben vor trister Kulisse: Worauf richtest du deine Aufmerksamkeit?

Buntes Leben vor trister Kulisse: Worauf richtest du deine Aufmerksamkeit? Welchen Weg möchtest du einschlagen? Foto: pixabay / Myriams-Fotos

Sie lächelte und nannte mir bereitwillig zwei in meinen Augen sehr beeindruckende Gründe, die mir bis heute in Erinnerung geblieben sind: »Die junge Dame hat momentan offenbar wenig Freude in ihrem Leben, damit hat sie genug Last zu tragen. Und davon abgesehen gebe ich anderen Menschen nur ungern die Macht, mir die Laune zu verderben, denn über die bestimme ich immer noch selbst.«

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Leben mit Durchblick – das Unterbewusstsein endlich im Griff

Bei den Worten der Zugbegleiterin ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, dass die Sichtweise und die Reaktion auf das gleiche Ereignis von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich ausfallen kann. Zu dem Zeitpunkt hatte ich allerdings keine Idee, wie so etwas entsteht. Meine Neugier war geweckt und ich nahm die für mich bedeutenden Fragen des Lebens genauer unter die Lupe. Inzwischen bin ich überzeugt davon, dass wir äußeren Umständen meist nicht hilflos gegenüberstehen müssen. Wissen wir, mit welchen Mitteln uns das Unterbewusstsein Stolpersteine in den Weg wirft, können wir lernen, es zu kontrollieren. Manche Dinge liegen zwar naturgemäß weiterhin nicht in unserer Hand, doch wie wir mit ihnen umgehen sehr wohl. Dieser Punkt hat meiner Erfahrung nach entscheidenden Einfluss auf unsere Lebensqualität. In den folgenden Blog-Posts möchte ich dich mitnehmen – auf eine Reise voller Erkenntnisse, Tricks und Kniffe rund um das Leben.

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