Hilfsmittel zur Selbstverteidigung / Selbstverteidigungswaffen: Übersicht & Anwendungsbereiche

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Hilfsmittel zur Selbstverteidigung / Selbstverteidigungswaffen

Übersicht und Anwendungsbereiche

Du denkst darüber nach, dir ein Hilfsmittel für die Selbstverteidigung zuzulegen? Möchtest dich schlau machen, was es im Bereich Selbstverteidigungswaffen für Möglichkeiten gibt und welche davon legal sind? Wer sich für den Kauf einer Waffe zum Selbstschutz interessiert, sollte sich im Vorfeld auf jeden Fall genau informieren, denn dabei geht es um mehr als um die Entscheidung, ob zum Frühstück Marmelade oder Käse aufs Brötchen kommt.

Hier erhältst du eine kompakte Übersicht aller Optionen und deren Anwendungsbereiche. Diese Zusammenfassung dient der Orientierung und bedeutet nicht, dass ich jedes dieser Selbstverteidigungsmittel empfehlen kann – und schon gar nicht für jeden. Menschen sind verschieden, haben abweichende Vorlieben und Bedürfnisse. Es ist wichtig, dass du dein persönliches Helferlein herausfindest, mit dem du am besten klar kommst und mit dem du dich am wohlsten fühlt.

Risikobewusstsein schärfen, Gefahren minimieren

Jedes Gerät funktioniert immer nur so gut, wie sein(e) Anwender(in) es bedient. Setzen wir uns an den Computer, holen wir nur etwas Brauchbares aus ihm heraus, wenn wir uns etwas mit ihm und seinen Funktionen beschäftigt haben. Eine Selbstverteidigungswaffe läuft ebenso wenig von allein. Es gibt simpel zu bedienende und andere, bei denen es etwas mehr Übung und Auseinandersetzung bedarf. Je sicherer wir uns im Umgang mit dem Mittel der Wahl fühlen, desto effektiver wird es.

Wenden wir unser Wissen allerdings nur halbherzig oder gar falsch an, kann es in einer Notsituation gefährlich werden. Stürzt der Computer im schlimmsten Fall ab, wenn wir Mist gemacht haben, kann uns unser Verteidigungsmittel in freier Wildbahn vom Gegner abgenommen und am Ende sogar gegen uns verwendet werden. In der Notwehr gibt es nichts, das die Arbeit von allein für uns erledigt, ohne dass wir etwas dafür tun müssen.

Richtiger Blickwinkel, bessere Lebensqualität

Hat man sein Selbstverteidigungsmittel gefunden und läuft durch die Straßen, fühlt sich das sehr gut an. Du bist kein ängstlicher Mensch? Das bin ich auch nicht. Trotzdem pusht das Wissen, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auf uns aufpassen können und wir uns vorbereitet haben, das Selbstwertgefühl enorm. Und je besser dein Selbstwertgefühl ist, desto höher ist auch deine gefühlte Lebensqualität. Als nettes Nebenprodukt legen so keine klassische Opferhaltung an den Tag, nach der potentielle Täter Ausschau halten. Denn sie suchen leichte Opfer, keine Gegner.

Natürlich können wir die Tatsache, dass Übergriffe häufiger vorkommen als uns  lieb ist, auch ignorieren. Keine Frage: Es ist einfacher, sich einzureden, dass derartige Dinge ohnehin nur den anderen passieren und man selbst auf der sicheren Seite ist. Das Dumme ist nur, dass das die meisten Betroffenen vorher auch gedacht haben. Und sind wir erst einmal in einer misslichen Lage, nützt uns das ganze „Hätte, Wenn und Aber“ nichts mehr.

Fern-, Halb- und Nahdistanz

Nicht jede Selbstverteidigungswaffe ist für alle Entfernungen geeignet. Hier unterscheide ich zwischen Fern-, Halb- und Nahdistanz. Die meisten Hilfsmittel machen nur bei einem der drei Abstände Sinn, andere vielleicht bei mehreren.

Ferndistanz = kein körperlicher Kontakt möglich (mehr als eine Arm- oder Beinlänge Abstand)
Halbdistanz = körperlicher Übergriff möglich (Schlag, Fassangriffe an Armen, Gelenken oder Haaren)
Nahdistanz = enger körperlicher Kontakt

Selbstverteidigungswaffen für die Ferndistanz

Tactical Light

Einer meiner Lieblinge für Ungeübte: Eine extra helle LED-Taschenlampe, um den Gegner zu blenden. Damit irritieren wir ihn und bekommen (hoffentlich) die Möglichkeit zur Flucht, die IMMER erste Wahl ist.
Hier geht’s zu meinem Blog-Beitrag zum Thema „Tactical Light“

Meine Favoriten
Tactical Light „HIILIGHT XM-L T6“ (*)
Tactical Light „ThruNite“ (*)

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Taschenalarm / Personenalarm / Schlüsselalarm / Schrillalarm

Keine Waffe im klassischen Sinne, aber ein gutes Hilfsmittel. Leicht zu handeln, preiswert und je nach Modell ordentlich laut. Also wunderbar, um Aufmerksamkeit zu schaffen – und das ist in einer Notsituation immer eine gute Idee.
Hier geht’s zu meinem Blog-Beitrag zum Thema „Taschenalarm“

Mein Favorit
Taschenalarm „KH-Security“ 120dB mit LED-SOS-Lampe (*)

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Signalpfeifen

Ein ähnliches Hilfsmittel wie der Taschenalarm, den ich persönlich vorziehe. Aber auch mit einer Signalpfeife kann man Krach schlagen und sie zum Beispiel am Schlüsselbund mit sich führen.
Link folgt, sobald mein Blog-Beitrag zum Thema „Signalpfeife“ verfügbar ist!

Mein Favorit
Signalpfeife FOX 40 Pearl in vielen Farben (*)

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Pfefferspray, Pfeffergel, CS-Gas

Diese Produkte sind offiziell nur zur Tierabwehr erlaubt. Ist es als solches ausgezeichnet, darf es legal mitgeführt werden. Und ganz ehrlich: Im Ernstfall erwartet niemand, dass du erst ein Tier suchst, das sich neben den Täter stellen lässt, damit du dich wehren darfst. Zwischen CS-Gas und Pfefferspray gibt es einige Unterschiede, ein Spray ist anders anzuwenden als ein Gel und auch die Inhaltsmenge der Dose kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Hier gibt es einiges für uns zu besprechen.
Link folgt, sobald mein Blog-Beitrag zum Thema „Pfefferspray/-gel, CS-Gas“ verfügbar ist!

Schreckschusspistolen

Schreckschusspistolen sehen echten Schusswaffen meist sehr ähnlich. Das kann ein Vorteil, aber auch ein gewaltiger Nachteil sein. Man kann sie zwar ab 18 Jahren legal erwerben, jedoch dürfen sie nicht in der Öffentlichkeit mitgeführt werden. Der Besitz ist ausschließlich in Wohn-/Geschäftsräumen sowie im befriedeten Besitztum zulässig (dazu zählen keine Autos) – auch müssen hier alle Personen zustimmen, die dort ebenfalls leben oder anwesend sind. Hast du einen kleinen Waffenschein (den jeder beantragen kann), ist es auch erlaubt, Schreckschusspistolen in der Öffentlichkeit zu tragen.
Link folgt, sobald mein Blog-Beitrag zum Thema „Schreckschusspistolen“ verfügbar ist!

Selbstverteidigungswaffen für die Halbdistanz

Sicherheitsschirm

Der Sicherheitsschirm sieht auf den ersten Blick wie ein ganz normaler Regenschirm aus. Diese Funktion erfüllt er zwar hervorragend, kann uns mit etwas Übung aber auch sehr gute Bodyguard-Dienste leisten.
Hier geht’s zu meinem Blog-Beitrag zum Thema„Sicherheitsschirme in der Anwendung“

Meine Favoriten
Sicherheitsschirm „City-Safe“ (*)
Damen-Sicherheitsschirm (*)

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Schlagstöcke

Teleskop-Schlagstöcke bestehen aus mehreren Gliedern, sind mit einem Ruck einsatzbereit und extrem hart. Diese Art der Waffe ist meiner Meinung nach, wenn überhaupt, eher etwas für erfahrenere Kämpfer, die ein gewisses Repertoir an Techniken beherrschen. Außerdem unterliegen sie, genau wie Schreckschusspistolen, dem Waffengesetzt und dürfen in der Öffentlichkeit nicht mitgeführt werden.
Link folgt, sobald mein Blog-Beitrag zum Thema „Schlagstöcke“ verfügbar ist!

Selbstverteidigungswaffen für die Nahdistanz

Kubotan / Tactical Pen

Kleine unscheinbare Helferchen, die es in sich haben. Hat man den Umgang damit einmal gelernt, sind sie eine sehr effektive Selbstverteidigungswaffe. Ursprünglich wurden sie als Schlüsselanhänger hergestellt und unterliegen nicht dem Waffengesetz.
Link folgt, sobald mein Blog-Beitrag zum Thema „Kubotan / Tactical Pen“ verfügbar ist!

Meine Favoriten
Kubotan „BlackField“ (*)

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Elektroschocker

Elektroschocker sind nur bedingt für die Selbstverteidigung geeignet, trotzdem führe ich sie hier der Ordnung halber auf. Er gibt auf Knopfdruck Stomimpulse ab und soll den Gegner so für einige Sekunden außer Gefecht setzen.
Link folgt, sobald mein Blog-Beitrag zum Thema „Elektroschocker“ verfügbar ist!

Außerdem gibt es noch einige Alltagsgegenstände wie Schlüssel, Stöckelschuhe, Ladekabel, Kugelschreiber und Getränkeflaschen, mit denen wir uns noch ausgiebig beschäftigen werden und die auf den ersten Blick ungefährlicher aussehen, als sie bei richtiger Anwendung tatsächlich sind.

Jedes dieser Hilfsmittel werde ich mit euch hier und auf meinem YouTube-Kanal im Detail besprechen, die Vor- und Nachteile aufzeigen sowie meinen persönlichen Senf dazugeben.

Der Selbstverteidigungskurs als Testlauf

Um das ein oder andere Hilfsmittel auszuprobieren und das richtige für sich herauszufinden, bieten sich Frauen-Selbstverteidigungskurse an. Natürlich geht das auch auf eigene Faust – in einem Kurs hat man allerdings den Vorteil der persönlichen Anleitung. Leider ist Kurs nicht gleich Kurs, da es keine einheitlichen Standards und sehr unterschiedliche Qualitäten gibt. Worauf ihr bei der Kurswahl achten solltet, erfahrt ihr in dem hier verlinkten Blog-Beitrag.

#selbstverteidigungsmittel #selbstverteidigungswaffen

Disclaimer

Ich erstelle die Inhalte meiner Beiträge sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen. Sie sollen dir Hinweise und Denkanstöße für deinen Schutz und deine Sicherheit bieten. Rechtliche Normen können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern und einige Dinge sind auch Auslegungs- und Ansichtssache. Ich kann für die Funktionsweise und Wirkung der vorgestellten Hilfsmittel, Techniken und Tipps keine Gewähr übernehmen und keine rechtssichere Beratung leisten.

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2018-07-27T17:53:31+00:00Januar 7th, 2018|Selbstverteidigungswaffen: Pro & Contra|0 Comments

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