Unsere mobile Alarmanlage: Taschenalarm Schlüsselalarm Panikalarm Schrillarlarm Personenalarm

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Taschenalarm / Panikalarm

Unsere mobile Alarmanlage

Am wenigsten mögen Täter Aufmerksamkeit und Krach – egal ob bei Überfällen oder Diebstählen. Nicht nur aus diesem Grund ist der Taschenalarm einer meiner klaren Favoriten beim Selbstschutz und ein absolutes „Must have“. Die Mini-Alarmanlagen sind klein, leicht und preiswert, je nach Modell zwischen 8 und 20 Euro. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass für den Umgang und die Anwendung nicht viel geübt werden muss, wie das bei vielen anderen Hilfsmitteln zur Selbstverteidigung der Fall ist. Einfach den Stift aus dem Gehäuse ziehen und schon geht die Sirene los.

Außerdem können wir bei der Nutzung eines solchen Panikalarms nicht viel „verschlimmbessern“ und uns damit in zusätzliche Gefahr bringen. Bei anderen Dingen, wie zum Beispiel beim Pfefferspray, laufen wir bei falscher Anwendung Gefahr, den Inhalt der Dose selbst abzubekommen. Oder der Angreifer reißt es an sich und verwendet es gegen uns. Im Fall des Taschenalarms wäre der Worst Case, dass er im Notfall nicht funktioniert – das ist natürlich wenig hilfreich, macht die Lage aber auch nicht riskanter, als sie ohnehin schon ist.

Dein persönliches Sicherheitspaket

Grundsätzlich gilt ohnehin, dass wir uns nie auf eine Sache verlassen sollten, sondern die Kombination an Hilfsmitteln für uns persönlich herausfinden müssen, die uns am meisten liegt. Und da sollte der Taschenalarm als Ergänzung immer und bei jedem dabei sein. Er setzt den Gegner zwar nicht außer Gefecht, schafft aber erhöhte Aufmerksamkeit, was definitiv eine gute Idee ist.

Übrigens kann so ein Schrillalarm nicht nur Menschen, sondern auch angriffslustige Tiere verschrecken. Es ist zudem eins der wenigen Hilfsmittel in der Selbstverteidigung, die uneingeschränkt für etwas größere Kinder und Senioren geeignet sind.

Funktionsweise des Taschenalarms

Ein Personenalarm besteht aus zwei ineinandergesteckten Teilen: Aus dem Ei, in welchem die Alarmelektronik untergebracht ist, und einem kleinen Metallstift. Zieht man diese beiden Segmente auseinander und unterbricht damit den Kontakt zwischen Ei und Stift, schrillt die Sirene. Steckt man die Elemente wieder zusammen, verstummt das Gerät.

Drei Modelle: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Die folgenden Produkte habe ich nicht von den Händlern zur Verfügung gestellt bekommen, sondern sie selbst gekauft.

Die Modelle von KH Security, Minder und Ocona© haben alle eine kleine Lampe integriert, die bei Alarmaktivierung blinkt, aber mit einem separaten Knopf auch im Ruhezustand bedient werden kann. Haben wir den Alarm an der Kleidung oder unserer Tasche befestigt, ist das im Dunkeln sehr nützlich, wenn beispielsweise der Schlüssel das Schloss von Auto oder Haustür nicht treffen will. Das Licht ist bei Weitem nicht so hell wie das eines Tactical Lights (einer Taschenlampe, mit der man Täter sehr effektiv blenden kann), aber im Falle des Schrillalarms ist es auch nur ein nettes Zusatzfeature und nicht der „Hauptact“.

Schlüsselalarm von KH Security

Der Alarm von KH Security verfügt über 120 Dezibel. Das ist die Schmerzgrenze für die Ohren, ab der das Hinhören sehr unangenehm wird – von der Dezibelstärke her ist es mit einem Presslufthammer oder einer Kettensäge vergleichbar. Diesen Alarm gibt es in pink und schwarz. Ein solides Produkt, das sich aufgrund der senkrechten Befestigung problemlos aktivieren lässt, aber trotzdem fest genug ineinander steckt, um keine Fehlalarme auszulösen. Bei mir ist der Alarm schon lange im Einsatz und bisher erst ein Mal unbeabsichtigt losgegangen – und das auch nur, weil ich ziemlich ungeschickt daran hängengeblieben bin. Die mitgelieferte Schlaufe zum um den Hals hängen würde ich mir allerdings sparen, da sie im Notfall ein für den Täter „wunderbares“ Hilfsmittel zum Würgen darstellt.

Schlüsselalarm von KH-Security (*)

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Schlüsselalarm von Mini-Minder

Das Modell von Minder wartet laut Hersteller sogar mit 140 Dezibel auf und ist damit noch eine Spur lauter. Es gibt den Alarm in vielen Farben, allerdings hatte ich bei der Anbringung an Kleidung bzw. Tasche teilweise Probleme mit der Aktivierung. Der herauszuziehende Metallstift ist nicht, wie bei anderen Geräten, direkt am Befestigungsring angebracht, sondern über Eck an einer zusätzlichen Schlaufe. Hier hat er sich beim Trennen der Segmente einige Male verklemmt. Das kann umgangen werden, indem man die Schlaufe anstelle des Rings als Befestigungselement wählt.

Durch die zwei Befestigungsmöglichkeiten ist dieses Modell aber sehr gut zur Sicherung von Wertsachen vor Diebstahl geeignet. Denn verbinden wir den Alarm auf der einen Seite mit unserer Kleidung oder dem Innenteil unserer Handtasche und auf der anderen Seite zum Beispiel mit unserem Schlüsselbund oder der Geldbörse, geht der Alarm los, sobald an dem Wertgegenstand gezogen wird. Wichtig dabei ist, den Part, der schrillt (also das Ei) an dem Objekt festzumachen, das der Dieb entwenden würde – damit er die Geräuschkulisse direkt mitnimmt. In den meisten Fällen würde er von seiner Beute wohl ablassen und flüchten.

Fazit: Dieser Alarm ist gut nutzbar für die Wertsachensicherung. Als Panikalarm an Kleidung und Tasche würde ich persönlich jedoch zu einem anderen greifen.

Schlüsselalarm von Mini-Minder (*)

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Befestigungsmöglichkeiten

Ich habe den Schrillalarm gern außen an der Handtasche. Dort findet sich meist ein Ring oder eine Öse, an der ich ihn befestigen kann. Ist der Tragegriff schmal genug, ist auch das eine Möglichkeit. Ebenso wie der Reißverschluss oder Knopf an einer Jacke, beispielsweise beim Joggen oder wenn ich sonst nichts dabei habe. Wichtig ist, dass der Alarm griffbereit ist und ich ihn nicht erst unter der Kleidung herausfischen oder in den Untiefen der Handtasche suchen muss.

Weitere Varianten des Taschenalarms

Es gibt auch Armbänder als Panikalarm. Die bevorzuge ich persönlich allerdings nicht – aus einem einfachen Grund. Wenn der Alarm in einer Notsituation ausgelöst wurde, empfehle ich, das Gerät wegzuschmeißen. Möglichst in Büsche oder andere unzugängliche Stellen. Dadurch wird es nicht leiser, doch wir entziehen dem Täter den Zugriff darauf. Behalten wir den Alarm in der Hand oder haben ihn fest am Arm, kann unser Gegenüber ihn uns mit Gewalt entreißen, uns dabei verletzen, und einfach darauf treten, um die Sirene zum Schweigen zu bringen. Sind keine Hecken oder ähnliches in der Nähe, dann schmeißt das Gehäuse so weit weg, wie ihr könnt – möglichst nicht auf den Asphalt, damit es nicht kaputtgeht. Zumindest müsste der Täter in diesem Fall erst hinlaufen, um es zu zerstören, und gäbe euch damit eine Chance zur Flucht. Und wer meine Beiträge verfolgt, der weiß, dass Flucht immer die erste Wahl ist.

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2018-07-27T17:04:50+00:00Februar 11th, 2018|Selbstverteidigungswaffen: Pro & Contra|0 Comments

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