Die Wunderfrage als Problemlöser

2022-02-20T13:11:56+01:00Kategorien: Selbstcoaching|Tags: , , |

Wie wir unsere Probleme mithilfe der Wunderfrage lösungsorientiert anpacken.

Es ist faszinierend, welche Chancen die Wunderfrage aufzeigt und wie sie festgefahrene Gedanken dazu bringt, einen positiven Zukunftsfilm vor unserem inneren Auge abzuspielen. Mit der Wunderfrage beamen wir uns selbst in eine Situation, in der das Problem nicht mehr besteht. Damit schaffen wir uns ein geistiges Umfeld, dass das Sorgenkarussell durchbricht und den Blick für Lösungen öffnet. Stellen wir uns solche Möglichkeiten aktiv vor, erleichtert uns das die Einleitung nötiger Veränderungsschritte enorm. Lassen wir uns auf dieses Experiment ein, hat es das Potenzial, uns aus der Hilflosigkeit heraus zurück ins Leben zu ziehen.

Die Strategie der Wunderfrage stammt ursprünglich von dem amerikanischen Psychotherapeuten Steve de Shazer. Er entwickelte sie 1982 für seinen Ansatz der Kurzzeittherapie, die bis heute vielen Menschen eine Hilfe ist.

Die Wunderfrage – der Schlüssel in deine Wunschzukunft

Der Schlüssel zum Erfolg liegt bereits in dir. Die Wunderfrage ist ein Coaching-Tool, das dir auf die Sprünge helfen kann. Foto: S. Hermann / F. Richter / pixabay

Blick in die Zukunft

Entstanden ist die Wunderfrage als Teil der lösungsorientierten Kurztherapie, nachdem ein Klient die verzweifelte Aussage tätigte: »Da hilft wohl nur noch ein Wunder«. Ja, warum denn eigentlich nicht? Diese Sichtweise kann nämlich durchaus nützlich sein, wenn wir sie aus der Mutlosigkeit herausführen. Stellen wir uns die Wunderfrage, lenkt das unsere Aufmerksamkeit auf eine positive Zukunft. Denken wir uns in die Situation richtig hinein, sehen und fühlen wir, wie unser Leben dasteht, sobald das Problem verschwunden ist. Genau darauf richtet sich dann unser Fokus. Und wie wir inzwischen alle wissen: Die Energie folgt immer der Aufmerksamkeit. Sie arbeitet ohne Unterbrechung in unserem Unterbewusstsein an 365 Tagen im Jahr – für oder gegen uns.

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Die Wunderfrage formulieren

Erst einmal sollten wir uns ein ruhiges Plätzchen suchen und alle störenden Einflüsse aussperren. Also: Tür zu und Smartphone aus. Ob dir leise Hintergrundmusik bei deiner Sitzung hilft oder deine Gedanken eher abschweifen lässt, solltest du ausprobieren. Da ticken wir Menschen völlig unterschiedlich. Mach es dir bequem und schließe die Augen. Nun beobachte dich in Gedanken selbst dabei, wie du heute Abend ins Bett gehst – mit allen Ritualen, die für dich dazugehören. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem du die Nachttischlampe ausknipst und einschläfst. Schaue dir ein Weilchen dabei zu, wie du entspannt in der Dunkelheit liegst und ruhig atmest. Du weißt, dass über Nacht ein Wunder geschehen wird, das dein Problem in Luft auflöst.

Nun scheint langsam die Morgensonne durchs Fenster und taucht dein Gesicht Stück für Stück in warmes Licht. Du wirst wach, setzt dich auf und streckst dich in alle Richtungen. Woran merkst du, das dein Problem verschwunden ist? Was ist anders als sonst? Woran werden die ersten Menschen, die du heute triffst merken, dass es weg ist, ohne dass du es ihnen sagst?

Magst du Geschichten zum Nachdenken? Dann schau doch mal im Café der Wunder vorbei und finde heraus, ob Marius dort seine Herausforderungen in den Griff bekommt.

Ehrlichkeit ist die Grundlage im Selbstcoaching

Sei ehrlich zu dir selbst. Nur, wenn du dich deinen Problemen stellst, kannst du sie kontrollieren. Foto: tookapic / pixabay

Die Wunderfrage als Sprungbrett zur Veränderung

Ob Problembewältigung oder Neuorientierung: Stellen wir uns selbst die Wunderfrage und beantworten sie in aller Ehrlichkeit, kann sie der erste Schritt weg vom Unbehagen und hin zur Lösung sein. Treten wir dabei gedanklich auf der Stelle, hilft etwas Bewegung oft, den Knoten im Kopf zu lösen. Ein Spaziergang klingt für so manchen vielleicht langweilig, ist für den kreativen Geist in uns aber durchaus hilfreich – bewegter Körper, bewegte Gedanken. Und nun viel Freude bei der Reise in deine Wunschzukunft.

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Selbstcoaching mit der Wunderfrage

Stelle dir vor, dein Problem hätte sich plötzlich in Luft ausgelöst:

­ • Was ist das erste Anzeichen, an dem du merkst, dass es weg ist?
­ • Wie fühlt es sich an?
­ • Was machst du als Erstes, sobald du feststellst, dass du es los bist?
­ • Wer außer dir selbst bemerkt, dass das Problem nicht mehr existiert und woran?
­ • Wen überrascht deine Veränderung am meisten und wie reagiert die Person darauf?
­ • Wo wärst du am liebsten zu dem Zeitpunkt, an dem es verschwindet?

Lasse diese Momente wie eine Filmszene in deinen Gedanken ablaufen und tauche in das Gefühl ein, das bei der Vorstellung in dir entsteht. Ankere diesen Augenblick und hole ihn immer dann wieder, wenn du rückfällig wirst. Die Lösung ist bereits in dir – locke sie aus der Dunkelheit heraus ins Licht und halte sie fest.

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